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ROSTIZKOGEL
3392 m

     
     
     
 Der Rostizkogel fotografiert beim Abstieg vom Seekogel,
als ich irrtümlich - daher mein Lächeln - meinte,
das Ärgste schon hinter mich gebracht zu haben.

Links darunter übrigens als kleine Firn-Pyramide der K 2.
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 Nun in der Bildmitte
- also rechts über mir -
der Rostizkogel
beim Schi-Anstieg zum kecken K 2,
den man links hinten gut erkennen kann.
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 Links hinten der Rostizkogel.

In der Bildmitte Waze- und Verpeilspitze.

Rechts der Schwabenkopf.

Diese Szenerie genieße ich auf dem Gamezkogel.
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 Und wieder links der Rostizkogel.

In der Bildmitte hingegen der irrwitzig aussehende Seekogel,
den ich lange für unbesteigbar hielt
und der auch als schwierigster "Ötztaler" gilt.
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 Vom Mitterkopf überblickt man gut
den oberen Abschnitt meiner Schi-Route auf den Rostizkogel.

Warum ich mich bei der Schi-Abfahrt dann so verfranst habe,
ist mir aus heutiger Sicht unerklärlich.
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 Eigentlich wollte ich an diesem Tag nur ins Pitztal fahren.

Das schöne Wetter trieb mich aber auf diesen Berg,
obwohl ich wusste,
dass ich - ich hatte keine Stirnlampe - damit in die Dunkelheit hineinkomme.

Mit einem schweren Rucksack am Buckel
mit nicht benötigtem Gerät wie Steigeisen und Pickel
viele Spitzkehren machend
- ein lawinöser Hang zwang mich dazu -
war ich erst nach 16 Uhr auf dem
von Gletscherspalten umzingelten Gipfel.

Um 17 Uhr
- ich war beim Rückweg noch auf ca. 2800 Meter Höhe -
wurde es vollkommen dunkel
und ich verlor meine "Markierung"
- also meine Aufstiegsspur -
aus den Augen.

Toll anzusehen war jetzt nur mehr der Sternenhimmel
und die vielen Sternschnuppen.

Zwei Abstiegsrinnen brachen nach unten so ab,
dass sie unbrauchbar wurden.

Ich wollte mich schon in den Schnee eingraben.

Gab mir dann aber noch eine Abstiegs-Chance.
Und die klappte dann endlich.

Im Talgrund spürte ich nur die Aufstiegsspur mit den Schiern.
Ich sah sie jedoch nicht, denn dazu war es zu dunkel.

Im Feuerwerk unzähliger Sternschnuppen
umkreiste ich einmal irrtümlich den Rifflsee.

Erst um 20 Uhr war ich wieder im Tal.

Am nächsten Tag stand ich dennoch auf der Sonklarspitze
und kam
- Stirnlampe hatte ich noch immer nicht -
abermals in die finstere Nacht hinein.

Eine Stirnlampe hatte ich damals nicht mit.
So etwas war im Jahre 1991
- also in Zeiten vor der Led-Lampe -
noch ein unvorstellbarer Luxus für mich.
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 Am linken Bildrand der Seeekogel doch rechts dahinter
der das ganze Jahr über schneebedeckte Rostizkogel.

In der Bildmitte daher die doppelgipfelige Wazespitze
und rechts daneben die Verpeilspitze samt dem Schwabenkopf.
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 Zuletzt nun
- abermals links -
der Rostizkogel von der Seekarlesschneide aus besehen!

Hier sieht man auch meinen Schluss-Anstieg zum Gipfel,
der mit angeschnallten Schiern möglich gewesen ist.
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