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SCHWABENKOPF
3379 m

     
     
     
 Dass ich den Absturz auf diesem Berg überlebte,
gehört zu den vielen Wundern meines Lebens !


Die gefährlichkeit dieses Dreitausenders erahnend,
nahm ich bei dieser Tour keinen Fotoapparat mit.

Hier der Schwabenkopf im Winter
bei einem Schi-Aufstieg von Feichten zunächst zur Verpeilhütte.
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 Nun rechts der Schwabenkopf.

Über mir hingegen die Verpeilspitze
aufgenommen bei meiner Tour auf die Rofelewand.
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 Doch so sah ich halbrechts den Schwabenkopf
bei meiner Gedächtnistour für Günter Hafele
am Weg zum Mittleren Sonnenkogel.

Links wiederum die Verpeilspitze.
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 Jetzt links der Schwabenkopf mit Günter Hafeles Gedenk-Kapelle
samt der wohlmeinenden Inschrift :

"SORGE DICH NICHT, LEBE !"

Rechts hinten sieht man übrigens die spitzigen Madatschtürme,
die zu meinem Glück nicht die 3000-Meter-Marke erreichen.
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 Auf diesem Bild sieht man gut,
wie weit es sich vom linken Vorgipfel des Schwabenkopfes
noch auf den höchsten Punkt nach rechts dahin zieht.

Auf diesem Quer-Grat gab`s übrigens Bohrhaken.

Links hinter der Verpeilspitze die Wazespitze.

Dieses Foto gelingt mir auf dem Gamezkogel.
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 Beim Abseilen schräg nach rechts
pendle ich bei einer überhängenden Felskante
notgedrungen nach links in die Fall-Linie zurück.

Dabei dreht sich
- meine Füße baumelten dort im Freien -
der Twist-Karabiner auf.

Ich sehe den Seilknoten nach oben sausen
und stürze rücklings ab.

Im selben Moment
- also eine Sekunde vor meinem Aufprall -
sage ich überraschend ruhig zu mir :

SCHON JETZT ?"

Also : ´Schon jetzt sterbe ich !`

Blutüberströmt wache ich
aus meiner kurzen nicht registrierten Bewusstlosigkeit auf
- den Aufprall spürte ich überhaupt nicht -
und dachte sofort :

"SCHEISSE, ICH LEBE NOCH !"

Isidor verbindet mir
- er hat einen großen Verband mit -
den Kopf.

Ich steige noch
- an der rechten Hand ständig blutend -
selbständig nach Plangeross ab
- dazwischen wird nochmals abgeseilt -
und fahre noch mit meinem Auto zum Arzt.

Der lässt sofort die Rettung holen.

In Zams werden aus meiner Schädeldecke Steinsplitter herausgehämmert
und dann wird sie mehrfach genäht.
Sonst ist mir zum Glück nichts Ernsthaftes passiert.

Ein kleines Steinchen wurde übersehen
und blieb als Souvenier
in meiner Schädeldecke stecken.

ACHT TAGE NACH DIESEM UNFALL
- ich musste zur Beobachtung eine Nacht im Krankenhaus bleiben -
STEHE ICH AUF DEM 5642 M HOHEN ELBRUS !

Noch dies :

Ich blieb rücklings eine Steilrinne abstürzend
mit dem Kopf auf einem größeren Stein "hängen".
Der war offenbar mein Lebensretter !

Obwohl religiös
überschüttete ich Gott nicht
- wie man es erwarten würde -
mit großer Dankbarkeit und mindestens einem Votiv-Bild,
weil ich diesen Absturz
- und das sogar ohne ernsthafte Folgewirkungen -
überlebt habe.

Ich dachte mir damals nämlich nur :

"GOTT BRAUCHT MICH OFFENBAR NOCH !"
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 Bei A muss meine Absturzstelle gewesen sein !
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 So sah - rechts - der Schwabenkopf übrigens vom Piz Maskus aus !

Unser Auf- und Abstieg erfolgte immer in Nähe des rechten Grates.
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