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GEFRORENE WANDSPITZE
3286 m

     
     
     
 Zunächst diese historische Ansichtskarte :

Links unter der wunderschönen Gefrorenen Wandspitze
erkennt man im Sonnenlicht das Spannagelhaus ,
zu dem man 1972 noch mühsam
in Serpentinen hinaufstapfen musste.
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 Knapp rechts der Bildmitte die Gefrorene(n) Wandspitze(n).

Links hingegen der Olperer.

Wir passieren soeben den Schlegeis-Stausee
und gehen wenig überraschend zum Furtschaglhaus weiter.
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 Nahe dem linken Bildrand die Gefrorene Wandspitze
vom 2875 m hohen Geier aus betrachtet.

In der Bildmitte - also über meinen Kindern - der Olperer
mit zusätzlich rechts Fußstein, Schrammacher, Sagzahn und Sagwandspitze.
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 Kurze Zeit später sind wir dann am Lizumer Reckner.

Nun zwischen Stefan und Niki die Gefrorene Wandspitze.

Links von Stefan der Hohe Riffler.

Am rechten Bildrand gerade noch der Olperer.
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 Und weil`s gar so schön (kitschig) ist
noch eine weitere historische Aufnahme
noch vor Errichtung der Hintertuxer Gletscherbahnen.

Links unter der Gefrorenen Wandspitze
bzw. knapp links von der Mittelmoräne
wieder das Spannagelhaus.
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 Nur weil ich damals
jedes Jahr (unbedingt) wenigstens einen (!) Dreitausender
besteigen wollte,
ging ich dieses extreme Wagnis einer Gipfel-Besteigung ein,
denn noch schlechter konnte und kann ein Bergwetter nimmer sein !

Die Lifte
- damals gab es erst drei Sektionen -
mussten nämlich infolge des Wettersturzes eingestellt werden
und Leute, die schon auf den Sesseln saßen,
vom Lift herunter geholt werden.

Ich war etwas später dran
und durfte zum Glück nicht mehr
in die damalige 3. Sektion einsteigen.

Doch konnte ich das hohe Risiko,
ohne jede Sicht gipfelwärts zu gehen,
auch deshalb eingehen,
weil ich von meiner Olperer-Tour her wusste,
dass sich auf die Gefrorene Wandspitze hinauf
ein altes Seil befindet, das ich auch
im dichtesten Nebel
finden müsste.

UND SO WAR ES DANN AUCH !

Doch gab es noch einen Schlechtwetter-Faktor :

Der irre und eiskalte Nordsturm
ließ einen Abstieg mit dem Gesicht zum Tal nicht zu.

Ich konnte nur maximal eine Sekunde lang talwärts schauen.

( Sturmhaube hatte ich damals noch keine. )

Aber irgendwie fand ich doch meine Brettln wieder.

Bei der Schi-Abfahrt stürzte ich dann oft,
weil ich im Sturm nie wusste,
ob ich jetzt fahre oder stehe !

Noch diese Vorgeschichte :

Am Vortag brach bei meinem Auto
auf der West-Autobahn noch vor St. Pölten
die Vorderachse meines Wagens.

Zum Glück fuhr ich gerade auf der ersten Spur
und konnte meinen Wagen
- es war wie bei einem Bauchfleck -
noch fast ganz bis auf den Pannenstreifen schlittern lassen.

Meine Super-Frau organisierte mir
- ein Anruf via ÖAMTC genügte -
mir nach wenigen Stunden ein Ersatz-Auto.

Die Nachtfahrt bei dichtestem Schneefall
über den Pass Strub lag an der Schmerzgrenze,
so weh taten mir die Augen,
weil die Schneeflocken im Scheinwerferlicht
derart blendeten,
dass fast alles nur mehr weiß gewesen ist.

PS :

So endete mehr als turbulent jenes Jahr,
in dem mein erster Sohn - also Stefan - auf die Welt kam !
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 Zum Hochiss
- dem höchsten Berg vom Rofangebirge -
zwei Geschichten :

Ich versuchte am freien Nachmittag
eines Schikurses in Achenkirch
auf den Hochiss zu steigen,
kam aber von der falschen Seite
- nämlich von Süden -
und musste im Nebel umkehren,
weil es immer steiler und steiler wurde
und ich ja nur normale Schischuhe anhatte.

Damals lief übrigens mein Projekt,
alle höchsten Gipfel
aller österreichischen Gebirge und Berggruppen zu besteigen.

Zur 2. Besteigung :

Eigentlich wollte ich zu Pfingsten des Jahres 1981
- und zwar am Pfingstmontag -
mit meinen Kindern "nur" auf den 2299 m hohen Hochiss !

Das ist das dazugehörige wunderbare Gipfel-Bild !

Der Blick vom Hochiss zum Hintertuxer Gletscher
war aber an diesem Tag so herrlich,
dass ich spontan beschloss :

Wir geben uns am nächsten Tag noch die Gefrorene Wandspitze !

Ich wusste nämlich,
dass nun alle vier Lift-Sektionen
auf dem Hintertuxer Gletscher fertig gebaut waren !
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  Ein Aufstiegs-Bild :

Diese letzten Meter zum Gipfelkreuz hinauf
waren aber deshalb nicht ungefährlich,
weil der Schnee in der Früh noch beinhart geforenen gewesen ist
und wir keine Steigeisen mithatten.

Am Gipfel selbst mache ich kein Foto :

Dort war`s etwas ausgesetzt
und die Sicherheit meiner Kinder
- ich hatte sie am Seil -
war mir weit wichtiger !
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 Und so sah`s im Winter 2015/2016 dort aus.
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